Freie Radikale sind aggressive und sehr reaktionsfreudige Substanzen, die durch körpereigene Stoffwechselprozesse entstehen oder im Organismus durch zugeführte chemische Substanzen bzw. Strahlen gebildet werden.
Unser Körper verfügt über ein ganzes Netz unterschiedlicher Schutzsysteme, die diese freien Radikale sofort wieder auffangen und vernichten. Dazu gehören körpereigene Verbindungen, aber auch Stoffe, die mit der Nahrung zugeführt werden, wie die Vitamine A, C und E.
Unter bestimmten Bedingungen (Umwelt- und Strahlenbelastung, Rauchen, Entzündungen und Stress) ist die Bildung freier Radikale so stark erhöht, dass die normalen Konzentrationen der körpereigenen Schutzsysteme nicht ausreichen. Dann können freie Radikale große Schäden anrichten. Sie schädigen z.B. Zellwände, das Erbgut und wichtige Eiweißverbindungen in der Zelle.
Bleibt das Übergewicht der Freien Radikale dauerhaft bestehen, spricht man von oxidativem Stress.
Oxidativer Stress ist für viele Krankheiten und Beschwerden mitverantwortlich:
Eine gesunde Ernährung reicht bei einem gesunden Menschen prinzipiell aus, um den normalen Vitamin C-Bedarf zu decken. Hierzu werden täglich 5 große Portionen Obst und Gemüse empfohlen. Kranke haben u.U. einen deutlich erhöhten Bedarf, oder können manchmal die empfohlenen Mengen nicht essen, um die notwendige Versorgung über die Ernährung sicher zu stellen. Dann kann der Therapeut den zusätzlichen Verzehr einer Nahrungsergänzung oder den Einsatz eines entsprechenden Arzneimittels anordnen.
Oxidativer Stress ist für viele Krankheiten und Beschwerden mitverantwortlich
- Gelenk-Wirbelsäulentherapie
- Arthrose, Arthritis
- Rheuma
- Gicht
- Sehnen- und Bandverletzungen
- Frakturen
- Fibromyalgie
- Tennis-Ellenbogen
- Fersensporn
- Muskelschmerzen
Oxidativer Stress kann durch eine optimale Versorgung mit Radikalfängern vermieden werden.
Indikationen
- Infektanfälligkeit
- Fehl- und Mangelernährung
- Verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Stress
- Virale Infekte und bakterielle Infekte
- Pilze im Verdauungstrakt
- Begleitende Therapie bei bösartigen Erkrankungen
- Operationsvorbereitung des Immunsystems
- Begleittherapie in den Intervallen von Chemotherapie oder Strahlentherapie
- Krebsnachsorge
- Wundheilungsstörungen
- Verbesserung des Heilungsverlaufes nach schweren Erkrankungen und nach Operationen
- Behandlung chronischer Schmerzen
- Rheuma
- Asthma bronchiale und chronische Bronchitis
- Allergien
- Senkung von Blutfett und Blutcholesterin
- Angina pectoris (auch zur Vorbeugung)
- Durchblutungsstörungen des Gehirns
- Thrombose und Emboliegefährdung
- Vorsorge und Therapie von Belastungen mit Umweltgiften, Schwermetallen und Lebensmittelzusatzstoffen
- Alkoholentzug
- Nikotinabhängigkeit